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Tierfotografie von Jan Haeselich Photographie

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Studiofotos von Welpen mit oder ohne Blitz?

Studiofotos von Welpen mit oder ohne Blitz?

Wenn man einen eigenen Fotostudiohund hat, ist die Versuchung sehr nahe, den kleinen Fratz andauernd zu fotografieren. Vor allem im Welpenalter. Solange der Hund Spaß daran hat, spricht auch nichts dagegen. Und die Erinnerungen an die Welpenzeit werden somit ein Stückchen konserviert.

Doch kann das Fotografieren eigentlich auch schädlich für den kleinen Liebling sein?

Hunde lernen beim Spielen am besten und solange sie spielen, haben sie auch Spaß und Freude. Vor der Kamera sollte das Ganze also auch am besten ein Spiel sein. Dann haben alle etwas davon. Sobald der Hund keinen Bock mehr auf das Spiel hat, sollte man die Fotosession unterbrechen oder beenden. Dann kommt er auch immer wieder freiwillig und mit Lust und guter Laune vor die Kamera.

Belohnungen sind natürlich auch wichtig, gerne auch als Streicheln und Loben neben den beliebten Leckerlis.

Ich werde oft gefragt, ob das Blitzlicht dem Tier nicht schadet? Man findet viele Meinungen dazu im Netz, von „auf keinen Fall blitzen“ bis „ist überhaupt nicht schädlich“. Wie bei allen Dingen zählt auch hier das Maß.

Hin und wieder ein Blitz dürfte wohl kein Problem sein. Doch in einer richtigen Fotosession wird schon recht viel geblitzt und deshalb verzichte ich beim Welpenshooting auf Blitzlicht und nehme stattdessen Tageslicht ähnliches Dauerlicht, das allerdings auch nicht zu hell eingestellt ist. Schließlich ist bei den jungen Vierbeinern noch alles in der Entwicklung und sie sind noch viel schreckhafter. Abgesehen davon fotografiere ich gern mit recht offener Blende (die hier sind alle zwischen 1,4 und 2,2) wegen der selektiven Schärfe. Und das geht mit Dauerlicht eh viel besser. Ein etwas höherer ISO-Wert ist bei den modernen Kameras kein nennenswertes Problem mehr.

Bei erwachsenen Hunden verwende ich gern auch Blitzlicht, das aber nicht frontal auf die Hunde knallt. Nur so lassen sich z.B. schnelle Bewegungen einfrieren und die begehrten „Schnapp-Fotos“ machen.

Eigentlich ist es genauso wie bei Portraits von Menschen. Da maltretiere ich die Säuglinge auch noch nicht mit einem Blitzlichtgewitter.

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